Wie sozial sind Soziale Medien? Published on:

4. November 2017
Ob ein Foto vom Mittagessen aus dem stylischen Straßencafé oder ein 10-Sekunden-Video vom letzten Konzertbesuch – Social Media ist die Lösung. Ja, die Welt der sozialen Netzwerke hat eine Menge zu bieten. Alles mit seinen Freunden teilen zu können, klingt verlockend. Wir nehmen drei der beliebtesten Plattformen unter die Lupe.

Facebook

Aus meinem Freundeskreis gibt es kaum jemanden ohne einen Facebook-Account, denn das ist nun mal neben WhatsApp der einfachste Weg, um mit allen in Kontakt zu bleiben.

Mit seinen Freunden zu teilen, wo man am letzten Wochenende war oder welche Schule man besucht, war noch nie simpler. Alle Informationen also auf einem Fleck. Und genau das ist auch der Haken.

Zugegeben: Ich mag Facebook aus eben diesen Gründen. Doch die Gefahr besteht, dass mir wildfremde Leute Zugriff auf meine Daten haben. Außerdem ist es keine Überraschung, wenn Personen mit einem “befreundet” sein wollen, zu denen man keinerlei Verbindung hat. Angepasste Privatsphäre-Einstellungen sind daher der erste Schritt, um dem entgegenzuwirken.  

Instagram

Dem Urlaubsfoto mit Valencia oder Sierra noch den letzten Schliff verleihen und ab damit. Ja, Instagram ist das reinste Paradies für alle Fotografie-Freunde. Ob nun mit Boomerang oder der Story – Insta begeistert viele. Es ist das Mekka unter den Foto-Apps.

Nicht nur “Normalos”, sondern auch mehrere Tausend Influencer, Musiker oder auch Schauspieler teilen ihren Followern so mit, was sie den lieben langen Tag alles treiben. Besonders beliebt ist Instagram, ebenso wie Facebook, allerdings aufgrund der Möglichkeit, dass man neue Bekanntschaften ohne Probleme “stalken” und so vieles über deren Interessen erfahren kann. Grundsätzlich ein genialer Zeitvertreib, aber leider auch der Grund, warum man oft nicht wie geplant um 23 Uhr im Bett liegt.

Snapchat

Wenn das Selfie mal nicht Instagram-würdig ist, schickt man es am besten irgendeinem seiner Kontakte auf Snapchat. Das Geniale: Nach einmaligem Angucken verschwindet das Bild oder Video (es sei denn man postet etwas für 24 Stunden in seiner Story). Chatverläufe löschen sich ebenfalls sobald man die App geschlossen hat. Nicht ohne Grund hat sich der Gründer also für’s Logo für den weißen Geist entschieden.

Was man damit alles anstellen könnte?! Mit dem Wissen, dass die Bilder nur von kurzer Dauer sind, werden deshalb nicht selten Nacktbilder verschickt. Die werden, im besten Falle, nur vom Empfänger gesehen. Was passiert aber, sollte diese/r einen Screenshot machen? Wie viele Menschen auf diese Art das Foto erreicht, ist schwer einzuschätzen und stellt durchaus ein Risiko dar.

 

Die digitale Welt bietet mittlerweile zahlreiche Social-Media-Plattformen. Auch wir von Jugend gegen AIDS nutzen diese Möglichkeit, um euch ständig über alles Wichtige zu informieren. Dennoch ist, neben allen positiven Eigenschaften, höchste Vorsicht geboten. So sozial wie man vielleicht annimmt,  sind Soziale Netzwerke nicht. Es bestehen Risiken, und die sollte man keinesfalls unterschätzen. Was ihr letztendlich auf euren Profilen öffentlich mit anderen teilt oder wem ihr was schickt, ist natürlich eure Sache. Trotzdem kann es nicht schaden, sein Profil ausreichend zu schützen und darauf zu achten, nicht alles von sich preiszugeben. Seid vorsichtig, auch wenn es heißt …

Do what you want.

(Do it with love, respect and condoms.)

Lust auf mehr? Dann schaut doch mal hier vorbei: Fremdgehen im Handumdrehen
AutorIn: Caro
Team Blog
Jugend gegen AIDS e.V.

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