Wie anders bist du? Published on:

18. November 2017
Anlässlich des Internationalen Tags der Toleranz, der jährlich am 16. November stattfindet, möchten wir von Jugend gegen AIDS e.V. euch dem Thema etwas näher bringen. Seit 1995 existiert dieser Welttag, um uns alle zu einem toleranteren Umgang mit- und untereinander zu bewegen.

Aber warum eigentlich?

Sei es die Kleidung, die wir tragen, die Sprache, die wir sprechen oder die Menschen, die wir lieben – wir sind alle verschieden. Wir hören unterschiedliche Musik, haben ein unterschiedliches Lieblingsessen und unterschiedliche Hobbies. Und genau das ist auch gut so! Denn wären wir alle gleich, wäre es doch ganz schön langweilig.

Wir leben in einer Zeit, in der wir es gewohnt sind, ständig mit Neuem und Fremdem konfrontiert zu werden. Manches davon mag uns beängstigen. Anderes finden wir aber vielleicht auch ‘mega cool’. Darauf aufmerksam zu machen, dass es okay ist, verschieden oder ‘anders’ zu sein und Menschen die Angst vor dem Unbekannten zu nehmen, ist Ziel des Internationalen Tags der Toleranz. Denn schnell kann aus der Unwissenheit über das Fremde Intoleranz oder Schlimmeres entstehen. Im Fokus steht also sich selbst und Andere so zu akzeptieren, wie sie sind. Mit jeder noch so komisch wirkenden Eigenart oder Vorliebe.

‘Anders sein’ ist nichts Schlechtes

In meinen Wohnheim leben mehr als 300 Studenten und Studentinnen. Und obwohl wir alle komplett verschieden sind, d.h. aus unterschiedlichen Ländern kommen, somit andere Sprachen sprechen und auch irgendwie ‘anders’ aussehen, bilden wir alle eine große Gemeinschaft. Wir helfen uns gegenseitig, nutzen unsere vielfältigen Kenntnisse aus und können so auch voneinander lernen. Anders zu sein ist also gut.

Toleranz ist ein besonders wichtiger Bestandteil für ein dauerhaft entspanntes Zusammenleben. Denn nur ein toleranter Umgang miteinander gibt uns allen die Chance, sich die Freiheit zu nehmen, anders als andere zu sein uns das Leben nach eigenen Wünschen und Vorstellungen auszurichten.

 

Und die Moral von der Geschicht’? Wir sind alle besonders! Egal, welcher Religion wir angehören, welche Kleidung wir tragen, oder auch wie wir unsere Sexualität ausleben – all das und so vieles mehr macht uns einzigartig und jeden auf eine bestimmte Art und Weise anders als alle Anderen. Aber das ist okay. Denn diese Vielfalt bereichert unser Leben. Egal, ob wir es spüren oder nicht. Und ein gemeinsames, friedliches Miteinander hat noch niemandem geschadet. Deshalb denkt immer daran …

Do what you want. Do it with love, respect and condoms.

Lust auf mehr? Hier geht es zu den letzten beiden Beiträgen aus unserer Aktionswoche:
Das Interview mit den Lochies und das Interview mit Riccardo Simonetti.
AutorIn: Caro
Team Blog
Jugend gegen AIDS e.V.

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