#Storytime: Das Lollapalooza bringt die Rennbahn zum Beben Published on:

20. September 2017
Welcome guys, we’re back! Nach unserer 2-wöchigen Sommerpause melden wir von Jugend gegen AIDS uns wieder zurück und haben vielversprechenden neuen Content im Gepäck. Was ich in der Zeit getrieben habe? Zusammen mit Freunden habe ich das Lollapalooza in Berlin besucht und so einiges erlebt. 

Die Rennbahn hat getobt

Nach dem Treptower Park im letzten Jahr, hatten sich die Veranstalter für dieses Jahr etwas ganz besonderes überlegt – die Rennbahn Hoppegarten als Gastgeber des Lola 2017. Neben unzähligen Essensständen, einem Riesenrad und (gefühlt) einem Kinderspieleparadies, boten die Acts an zwei Tagen (09. und 10. September) auf vier verschiedenen Bühnen ein Wahnsinnsprogramm. So war für jeden Musikliebhaber etwas dabei.

Selbst der hartnäckige Regen am Samstag, konnte der Stimmung keinen Abbruch tun. Einige Schausteller haben kostenlose Regencapes verteilt, was sehr großen Anklang fand. #DaumenHoch

Leider lief jedoch nicht alles so problemlos ab. Ein Stromausfall legte für kurze Zeit alle Essensbuden und das Cashless-Bezahlsystem lahm, was natürlich einige Gemüter erhitzte. In der Zeit von Smartphones und permanenter Online-Kommunikation stieß es auch vielen auf, dass man so gut wie nie Empfang hatte.

Gerade wenn man mit mehreren Leuten unterwegs ist, kann ich euch nur raten, Treffpunkt und Uhrzeit auszumachen, sollte man sich für bestimmte Acts trennen. Denn genau das ist meinen Freunden und mir passiert, und so haben wir etwas gebraucht um uns alle wiederzufinden.

Planung wird großgeschrieben

Da es auf dem Lola keinen Campingplatz gibt, muss man sich anderweitig eine Unterkunft suchen. Neben Hotels und Airbnbs, findet sich vielleicht idealerweise jemand aus dem Freundeskreis, so wie in meinem Fall, der in der Nähe wohnt. Genauso sollte man vorher planen, wie man zum Festivalgelände kommt.

In diesem Jahr waren die Straßen- und U-bahnen überlastet, was allseits zu Trubel geführt hat. Mein Tipp: eine Fahrgemeinschaft bilden. Das schont nicht nur eure Nerven, sondern entlastet auch die öffentlichen Verkehrsmittel.


Trotz all der negativen Schlagzeilen, hatte das Lollapalooza in diesem Jahr viel zu bieten. So konntet ihr auch
Jugend gegen AIDS e.V. auf dem Grünen Kiez neben zahlreichen anderen Organisationen finden und sogar noch ein paar coole Goodies abstauben.

Nach einem – im Großen und Ganzen – gelungenen Festivalwochenende, hieß es dann wieder Abschied nehmen. Meiner Erfahrung nach, ist das Lola ein klasse Ort, um mit Freunden eine tolle Zeit zu haben, ob mit Tages- oder 2-Tages-Ticket (und so nebenbei: so viele hochrangige Acts könnt ihr günstiger nirgendwo sehen). Abfeiern bis zum Gehtnichtmehr mit geiler Musik – was will man mehr?!

Im nächsten Jahr startet das Lollapalooza im Olympiapark Berlin durch. Also nutzt eure Chance, packt eure Freunde ein und habt Spaß, ganz nach dem Motto

Do what you want. Do it with love, respect and condoms.

Wollt ihr mehr zum Thema Festival erfahren? Dann schaut HIER vorbei.

 

AutorIn: Caro
Team Blog
Jugend gegen Aids e.V.

This post was written by Jugend gegen AIDS Blog

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