Heute kommen wir zu einigen ausgewählten Geschichten, die mir meine Freundin Sophie erzählt hat. Bei einigen verspürte ich einen kalten Schauer, der mir über den Rücken herunter lief, bei anderen blieb mir der Mund offen stehen. Mal schauen, wie ihr reagieren werdet… von Vanessa 

“Es tut mir leid, du bist ein netter und süßer Typ, aber leider du bist, wie soll ich das sagen, zu nett.”

An all diejenigen, die diesen Satz schon einmal hören mussten: es tut mir leid! Zu dumm, dass sich viele Frauen zu einer eigenartigen Mischung aus “Bad Boy” hingezogen fühlen, der aber natürlich kein Arschloch sein sollte. Jeder, der zu nett ist, wird nicht mehr als die Rolle des Kumpels einnehmen können. Leider geht das vielen Frauen so, wie auch unserer Sophie:

Ich war dabei, als sie plötzlich von einem blonden Typen angetanzt wurde, der ihr wenig später die Nummer zu schob. Er war 19 Jahre alt, ist gerade in unsere Stadt gezogen und wollte sie natürlich unbedingt wiedersehen. Nach einem gemeinsamen Drink und einem schönen Filmabend, kam es bei ihrem dritten Date endlich zum ersehnten Sex. Als sie mir dann davon berichtete, musste ich ihr jedes klitzekleines Detail aus der Nase ziehen, obwohl sie mir sonst die ganze Geschichte von selbst erzählte.

Es stellte sich heraus, dass er sie wie eine Porzellanpuppe anfasste, die in jedem Moment zerplatzt, wenn er einmal zu hart zustoßen oder sie zu stark “anpacken” würde. Sie mochte ihn, also musste sie sich zu einem unangenehmen Gespräch zwingen:

“Der Sex war schön und du warst definitiv gut, aber ich stehe nicht besonders auf Blümchensex.”

Schlimmstes Date: fremder Mann und ich im dunklen Wald zum was? Romantischen Spaziergang?

Ich habe einen jungen Mann im Club kennengelernt. Es kam wie es kommen musste und ich habe, eher widerwillig, meine Handynummer rausgerückt, als er mich danach fragte. Wir verabredeten uns an einem Sonntagabend und fuhren gemeinsam zu einem See. Die Stimmung war zunächst recht locker und fast freundschaftlich.

Doch plötzlich wurde ihm so kalt, dass er wieder zum Auto zurücklaufen wollte. Mein Magen machte einen Satz und ich verspürte ein mulmiges Gefühl, ging aber mit ihm. Was hätte ich denn tun sollen? Es war Sonntagabend und ich war Meilenweit von meinem Zuhause entfernt. Wir setzten uns und plötzlich fragte er mich allen ernstes, ob wir uns denn nicht lieber auf den Rücksitz setzen wollen – schließlich war es so ungemütlich mit der Armlehne zwischen uns, die mir eigentlich eine beruhigende Distanz verschaffte.

Natürlich lehnte ich ab und bat ihn, mich jetzt doch nach Hause zu fahren. Es sei ja schon spät und meine Eltern würden mich bald erwarten, log ich. Glücklicherweise machte er dabei keine Anstalten und fuhr mich zu unserem vereinbarten Treffpunkt. Noch nie hatte ich so eine rießen Angst und wahrscheinlich hatte ich unglaubliches Glück. So ein Ding brauch ich nicht nochmal!

Threesome – mein bestes Sexerlebnis war nicht nur zu zweit!

Wer hätte das gedacht? Ein Dreier in so jungen Jahren und dabei war er nicht mal geplant. Sophie und ihre damalige Affäre hatten dieselben Wünsche: sie wollten einen Dreier! Doch irgendwie wollte sich keine dritte Person finden. Durch einen Zufall erfuhr Sophie dann von einer Freundin, dass sie ebenfalls sehr neugierig gewesen war und den Sex zu dritt in Betracht zog.

So kam es zum ersten Treffen – eigentlich alles ganz casual und unkompliziert. Niemand erwartete ein Dreier, doch der Mix aus Alkohol und einer guten Stimmung bildete schon einmal eine gute Grundlage. Als es dann spät wurde und alle drei eigentlich nur noch schlafen wollten, kam es anders.

“Wer hat denn bitte ernsthaft daran gedacht, dass man jetzt wirklich schlafen würde? Und so wie er zwischen uns beiden Frauen lag, blieben ihm alle Möglichkeiten offen.”

Das besondere Sexerlebnis forderte seinen Tribut: pure Anstrengung über einen langen Zeitraum, doch fühlte sich niemand benachteiligt und jeder kam zum Zug. Wichtig ist, dass man die richtigen Partner findet, meint Sophie.

Do what you want. Do it with love, respect and condoms.