Jugend gegen AIDS spricht mit Sarah Liz über Coming Outs Published on:

18. Dezember 2016

Jugendliche finden sich in der Pubertät selbst, auch in sexueller Hinsicht. Doch ist ein Coming Out überhaupt notwendig? Geht es denn jeden an, wen und wie man liebt? Alle wollen, dass man endlich mal „reinen Tisch macht“. Müssen sich heterosexuelle junge Menschen auch vor ihre Familie stellen und sich outen?

All das sind Fragen über die Jugend gegen AIDS e.V., ein Verein zur Aufklärung Jugendlicher mit Gästen sprachen. Dazu lud der Verein am Sonntag Sarah Liz, eine deutsche Youtuberin und den Musiker Eric Sell ein, um über ihre Erfahrungen zu sprechen.

„Ich glaube die Thematisierung im eigenen Umfeld und in der Schule ist sehr wichtig, denn erst wenn man mit etwas aufwächst und einem beigebracht wird, dass es nicht schlimm oder unnatürlich ist, nimmt man es als solches wahr und entwickelt eine Toleranz dafür“, sagte Sarah Liz, welche mit ihrem Kanal fast 130.000 Menschen erreicht.

„An vielen Schulen wird offene Sexualität leider noch nicht von allen akzeptiert. Und selbst wenn man dann auf daraus entstehendes Mobbing aufmerksam macht, wird von Lehrern oft gesagt, man solle das unter sich ausmachen. Da besteht dringender Handlungsbedarf um die Schülerinnen und Schüler nicht allein zu lassen“, sagte Kevin, ein Peer von JGA.

Dem Publikum selbst war es ebenfalls möglich später Fragen zu stellen – entweder vor Ort in Köln, oder über die Tastatur. Wie schon die vergangenen Diskussionen wurde auch dieses Podium bei Facbeook live übertragen, um noch mehr Menschen mit dem wichtigen Thema sexuelle Aufklärung zu erreichen.

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