Jugend gegen AIDS erreicht die ersten Schüler mit drei Workshops in Wien Published on:

22. Mai 2017

Bereits am 7. und 8. Mai wurden 60 Jugendliche aus Wien und Umgebung von den Aufklärungs-Experten von Jugend gegen AIDS e.V. zu sogenannten „Peers“ ausgebildet. Als diese können die Jugendlichen selbstständig die Aufklärungsworkshops in Schulklassen geben. Alle Teilnehmer werden als Belohnung für ihr Engagement exklusiv zum LIFE BALL NEXT GENERATION eingeladen.

„Wir wollen mit dem LIFE BALL NEXT GENERATION junge engagierte Menschen ansprechen, sie zu Aufklärern ausbilden und anschließend eine unvergessliche Party mit ihnen feiern“, sagt Daniel Nagel, Vorstandsvorsitzender von Jugend gegen AIDS e. V..

„Der LIFE BALL NEXT GENERATION ist ein Dankeschön-Event für jene Jugendliche, die sich für die gute Sache engagieren“, sagt Life Ball Organisator und Obmann von LIFE+ Gery Keszler.

Wenige Tage nach dem die Peers ausgebildeten wurden, klärten die ersten Jugendlichen ihre eigenen Mitschüler auf. Alleine am Donnerstag, dem 18. Mai erreichte Jugend gegen AIDS in drei Workshops knapp 80 Schüler. Den Beginn machte das Oberstufengymnasium der Wiener Sängerknaben, gefolgt von der Tourismusschule Wien 21 und der Vienna Business School.

„Jeder denkt zwar, er sei aufgeklärt, aber kratzt man ein bisschen an der Oberfläche merkt man schnell: Wir haben noch viel zu tun. Nachdem wir die ersten Peers erfolgreich ausgebildet haben, werden in den kommenden Monaten weitere Workshops an Schulen in ganz Österreich folgen“, sagt Daniel Nagel, Vorstandsvorsitzender von Jugend gegen AIDS.

Lob für die Aufklärungsinitiative gab es bereits von Bildungsministerin Dr. Sonja Hammerschmid: „Ich danke diesen jungen Menschen, dass sie mit so einem Engagement und so einer Leidenschaft sich dem Thema und annehmen und stellen.“

Jugend gegen AIDS möchte sich in Zukunft als Ansprechpartner für Aufklärung von Jugendlichen in Österreich etablieren. Dafür sollen landesweit Regionalgruppen gegründet und Workshops an Schulen im ganzen Land angeboten werden. So möchte der Verein an die erfolgreiche Arbeit in Deutschland anknüpfen und möglichst viele junge Menschen mit seinen Angeboten erreichen.

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