HIV auf der Schulbühne – Jugend gegen AIDS unterstützt Hamburger Theaterprojekt Published on:

16. Juni 2017

JJugend gegen AIDS organisierte mit der Theaterklasse des Gymnasium Hummelsbüttel aus Hamburg am Freitag, den 16. Juli 2017, ein selbst geschriebenes Theaterstück zum Thema HIV. Die Elftklässler präsentierten ihr Theaterstück vor ihren Mitschülern.

Dorothee Martin, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, eröffnete die Aufführung und begrüßte die Gäste: „Mich beeindruckt das Engagement der Schüler, die aus eigener Initiative sich mit dem Thema sexuell übertragbarer Krankheiten auseinandersetzen. Gerade in unserer vermeintlich aufgeklärten Gesellschaft, ist das ehrenamtliche Engagement von Jugend gegen AIDS unglaublich wichtig.“

In dem Theaterstück hat ein Mädchen ungeschützten Sex nach einer Feier und stellt danach fest, dass sie sich mit HIV infiziert hat. Daraufhin wird sie in der Schule gemobbt und überlegt, sich umzubringen. Durch das Schauspiel sollen die möglichen Folgen einer HIV-Ansteckung verdeutlicht und das Thema sexuell übertragbare Krankheiten in den Alltag gestellt werden. Die Schüler wollen so ihre Mitschüler mit dem Thema in Berührung bringen, sie aufklären und ohne Vorurteil offen über Aids sprechen.

Nach der Aufführung hatten die Schüler die Möglichkeit, sich in einem 30 minütigen Intim-Talk über ihre Fragen zum Thema Sexualität und sexuell übertragbare Krankheiten auszutauschen. Der Workshop fand ohne Lehrer statt und wurde von Peer-Aufklärern von Jugend gegen AIDS geleitet.

Das Gymnasium Hummelsbüttel wird nach dem gemeinsamen Projekt weiterhin mit Jugend gegen AIDS zusammenarbeiten. Langfristig soll jede Klasse von Jugend gegen AIDS aufgeklärt werden, so dass das Gymnasium als “Positive Schule” zertifiziert werden kann.

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