Das sind wir, das ist JGA: Unser Vorstand Lennart Falk Published on:

28. April 2018
Junge Menschen aus der ganzen Welt engagieren sich für Jugend gegen AIDS (Youth against AIDS). Aber wer steckt eigentlich hinter dem Verein, wie sehen die Aufgabengebiete aus und warum machen wir das, was wir machen? Damit Ihr einen Einblick hinter die Kulissen bekommt, stellen wir euch in den kommenden Wochen die Gesichter und Geschichten hinter JGA vor. Nach unserem CEO Daniel, ist heute Vorstand Lennart dran:

Lenni, warum engagierst Du dich gerade für Jugend gegen AIDS?

Wer sich in der Landschaft von Jugendorganisationen schon einmal umgeschaut hat, sollte schnell bemerkt haben, dass Jugend gegen AIDS außergewöhnlich ist!

Erstmals bin ich 2012/2013 auf JGA aufmerksam geworden, als ich noch Landesschülersprecher in Schleswig-Holstein war. Nachdem ich mein Amt aufgrund meines Abiturs niederlegen musste, suchte ich nach einer neuen Herausforderung. Als ich von der Arbeit von Jugend gegen AIDS gehört habe, stand es für mich außer Frage, dass ich mich bei Jugend gegen AIDS engagieren werde.

Was motiviert dich täglich bei deiner ehrenamtlichen Arbeit?

Unser Verein hat ein wichtiges Thema aufgegriffen, das gesellschaftlich leider an Relevanz verloren hat und immer noch verliert. Bereits aus diesem Grund ist es ein täglicher Anreiz, mich zu engagieren. Außerdem motiviert mich unsere Art, die Themen anzugehen: Wir schaffen nicht nur eine Relevanz, sondern gestalten durch unsere Arbeit eine ganze Generation, die Verantwortung übernimmt und vermittelt.

Vor allem das wahnsinnige Engagement unseres gesamten Teams ist ein täglicher Grund, meine Zeit in den Verein zu stecken!

Was sind deine Aufgaben bei JGA?

Als Teil bin ich im Verein für die Bereiche Education und Human Resources verantwortlich. Gemeinsam mit unserem Education-Team arbeite ich somit dauerhaft daran, dass wir uns mit unserem Projekt Positive Schule inhaltlich weiterentwickeln. Im Bereich “Human Resources” ist es meine Aufgabe, dass unser Team effektiv zusammenarbeitet, sich weiterentwickelt und erweitert.

Warum sollte sich gerade die Jugend im Kampf gegen AIDS engagieren?

Die Jugend, also unsere Generation, muss später die Verantwortung im Kampf gegen HIV / AIDS übernehmen – also weshalb nicht jetzt schon damit beginnen?

Wir alle sind es, die eine Veränderung bewirken. Unser Ansatz verfolgt das Ziel, eine aufgeklärte und vielfältige Gesellschaft zu etablieren, die verantwortungsbewusst mit den Gefahren von sexuell übertragbaren Krankheiten umgeht. Sobald wir dieses Ziel erreicht haben, sind wir im Kampf gegen HIV / AIDS auch einen riesigen Schritt nach vorne gegangen.

Was waren die ergreifendsten Momente in Deiner bisherigen Laufbahn bei JGA?

Den ergreifendsten Moment mit JGA habe ich beim Besuch eines Workshops in Indien erlebt. Wir unterhielten uns mit indischen Mädchen zwischen elf und 19 Jahren über sexuell übertragbare Krankheiten. Zu hören und sehen, welchen Stellenwert das Thema der sexuellen Gesundheit hat, war prägend und zeigte mir, wie wichtig unsere Arbeit ist. Die Erfahrungen, die wir nicht nur in diesem Workshop, sondern generell auf unserer Reise nach Indien sammeln durften, zeigten mir, dass wir mit unserem Anspruch an AIDS2018 auf dem richtigen Weg sind. Ich bin mir sicher, dass wir mit insgesamt 300 Jugendlichen aus der ganzen Welt, noch viele weitere ergreifende Momente erfahren werden.

Worauf freust Du dich in den kommenden Monaten?

Am meisten freue ich mich auf den 27. Juli. An diesem Tag neigt sich die International AIDS Conference in Amsterdam dem Ende zu und wir haben erstmals die Möglichkeit, rückblickend zu erfahren, was ein Team mit einem Ziel alles bewirken kann.

Darüber hinaus erwarten uns in den darauffolgenden Wochen und Monaten viele weitere Herausforderungen, die sich auch erst im Zuge der Konferenz heraus kristallisieren.

Dein Wunsch zum Abschluss:

Never Stop! Wir können als Team eine Veränderung bewirken und daran sollten wir glauben, festhalten und immer weiter arbeiten.

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