Das sind wir, das ist JGA: Unser Team-Lead Frederik Bümel Published on:

30. Juni 2018
Junge Menschen aus der ganzen Welt engagieren sich für Jugend gegen AIDS (Youth against AIDS). Aber wer steckt eigentlich hinter dem Verein, wie sehen die Aufgabengebiete aus und warum machen wir das, was wir machen? Damit Ihr einen Einblick hinter die Kulissen bekommt, stellen wir euch in den kommenden Wochen die Gesichter und Geschichten hinter JGA vor. Heute ist Frederik Bümel an der Reihe, Team-Lead der Unit Finance.

Freddi, warum engagierst Du dich für JGA?

Meine Eltern sind Mediziner, mir wurde mir das Thema Gesundheit also quasi mit der Geburt eingeimpft. Daher ist es mir ein persönliches Anliegen, meinen Beitrag zu leisten, AIDS zu beenden und JGA zu unterstützen. Neben meinem Studium der Wirtschaftswissenschaften habe ich auch immer versucht, über den Tellerrand hinauszuschauen und etwas zu bewegen. JGA bietet hierfür die ideale Plattform. Hier kann ich mich frei entfalten, eigene Ideen umsetzen und Verantwortung übernehmen. Ich verbringe viel Zeit mit netten Menschen, erlebe dabei tolle Momente und gehe abends mit einem guten Gewissen ins Bett, weil ich etwas geleistet habe.

Für was bist du im Verein verantwortlich?

Als Teamlead der Finance-Unit bin ich dafür verantwortlich, den reibungslosen Ablauf des operativen Geschäfts sicherzustellen und zu optimieren. Dazu gehören unter anderem Aufgaben der Buchhaltung und Controlling, aber auch administrative Aufgaben. Darüber hinaus engagiere ich mich im Bereich Fundraising für die Akquisition von Spendengeldern. Als rein ehrenamtliche Initiative sind wir auf das Wohlwollen der Gesellschaft angewiesen. Glücklicherweise stoßen wir nahezu überall auf viel Gegenliebe und können unsere Arbeit dadurch aufrechterhalten.

Warum sollten sich noch mehr junge Menschen für JGA engagieren?

Zunächst einmal bringt ein Engagement bei JGA unheimlich viel für die persönliche Entwicklung eines Jeden. Ich bin mir absolut sicher, dass sich in Deutschland keine andere, rein jugendlich organisierte, ehrenamtliche Initiative findet, die so professionell arbeitet und so reich an hochmotivierten, engagierten Leuten ist. Der Spirit in unserem Team ist einmalig. Alleine deshalb lohnt es sich, uns zu unterstützen. Außerdem sind wir viel mehr als eine Gruppe von Leuten, die mit erhobenem Zeigefinger zur Verhütung mahnt. Wir transportieren ein Lebensgefühl, stehen für Offenheit, Respekt und Toleranz. Diese simplen Werte könnten viele lokale und globale Probleme lösen. Als Sahnehäubchen bietet sich unserer jungen Generation die Chance, AIDS zu beenden und die allgegenwärtige Phrase „Die Welt ein bisschen besser machen“ tatsächlich mit Leben zu füllen.

Wie sieht dein Alltag neben JGA aus?

Aktuell stehe ich in den allerletzten Zügen meines Bachelors, bin also hin und wieder in der Uni anzutreffen. Ansonsten treibe ich viel Sport und bin mindestens genauso interessiert am aktuellen Geschehen der Sportwelt. Ob Fußball, Basketball, Baseball oder American Football. Wenn ich die Zeit finde, schaue ich mir alles an und muss zumindest immer über Ergebnisse und Highlights Bescheid wissen. Typischerweise habe ich gerne Action mit meinen Freunden, bin aber auch super gerne mit meiner Freundin und meiner Familie zusammen, um etwas zu unternehmen. Langweilig ist mir auf jeden Fall nie.

Dein Wunsch zum Abschluss?

Dass die nächste Generation mit dem Begriff „AIDS“ nichts mehr anfangen kann, weil jeder unsere Message empfangen, verstanden und verwirklicht hat.

Do what you want. Do it with love, respect and condoms. 

Related