69! Mehr als eine Stellung – JGA zu Gast auf der LandesSchülerInnenkonferenz Rheinland-Pfalz Published on:

18. Dezember 2016

Vom 16. bis 18. Dezember tagte die 69. LandesSchülerInnenkonferenz der Rheinland-Pfälzischen Schülervertretungen unter dem Motto „Lehrplan der Zukunft: Mehr als binomische Formeln“ in Wiesbaden. Getreu dem Motto wurde das gesamte Wochenende darüber beraten, inwiefern Schule als Institution ein besserer Lern- und Lebensraum für SchülerInnen werden kann.

Selbstverstehend war somit auch das Thema der Sexualität auf der Agenda für das Wochenende. Ein Thema, dass gerade in der Schule in Sachen sexuelle Vielfalt und Gesundheit den notwendigen Meilenstein legen könnte, um sich künftig im gegenseitigen Umgang offen und aufgeklärt begegnen zu können. Um der Thematik mehr Priorität beizuwohnen, haben bereits ehemalige SchülerInnen aus Rheinland-Pfalz den Kontakt zu Jugend gegen AIDS e. V. gesucht, um sich gemeinsam dafür stark zu machen und etwas zu bewirken.

Aus diesem Grund durfte Jugend gegen AIDS zur LandesSchülerInnenKonferenz kommen und gemeinsam mit den Delegierten beraten, inwiefern man die Kooperation mit mehr Leben füllen könnte. „Das Thema schafft ein Win-Win-Situation für alle Beteiligten“ sagt Daniel Nagel, Vorsitzender des Vorstands von Jugend gegen AIDS e. V. „Durch die Landesschülervertretung Rheinland-Pfalz als Instanz, haben wir die Möglichkeit viel mehr SchülerInnen für SafeSex zu begeistern. Ebenso schaffen wir der Landesschülervertretung ein Plattform, um ihre Arbeit generell präsenter in der Basis der Schülervertretungen gestalten zu können“, erläuterte er anschließend. Der weitere Dialog zu der gemeinsamen Arbeit wird im kommenden Jahr wieder aufgenommen, um dem Thema auch inhaltlich mehr Gewicht verleihen zu können.

Darüber hinaus gratulierte der Verein auch dem Landesschülersprecher und seinem neu konstituierten Vorstand zur gewonnen Wahl.

Jugend gegen AIDS e. V. arbeitet bundesweit mit den einzelnen Landesschülervertretungen auf einer engen Ebene zusammen, um die Status quo der sexuellen Aufklärung zu verändern. Die gemeinsame Arbeit ist essentiell für den Erfolg des Verein, da nur über die Instanz der Landesschülervertretungen jeweils viele Schülerinnen und Schüler erreicht werden können.

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