#GirlsTalk 1 – Wie das erste Date zum Erfolg wird Published on:

23. August 2017
Ihr steht kurz vor dem ersten Date mit eurem Crush. Wochenlang habt ihr ihm schöne Augen gemacht, ihm bei jeder Gelegenheit zugelächelt und ihn mit euren Freundinnen zusammen von Weitem angeschmachtet. Und dann kam die ersehnte Einladung. Mädels, wer kennt das nicht. Doch damit beginnt der ganze Stress ja erst. 

“Ich habe nichts zum Anziehen!”

Wie oft stand ich selbst vor dem Kleiderschrank und hatte ernüchternd feststellen müssen, dass sich nichts Brauchbares darin befindet. Im Endeffekt waren alle Sorgen total unbegründet. Natürlich will man seinem Gegenüber gefallen, aber letztendlich ist es wichtiger sich in seiner Haut wohlzufühlen. Klar, euren kuscheligen Lieblingshoodie solltet ihr lieber im Schrank lassen. Jedoch spricht meiner Meinung nach nichts gegen Sneaker und Jeans. Es muss also nicht immer das tollste Kleid mit High Heels sein.



Wenn man dann endlich nach Stunden das passende Outfit gefunden hat, Make-Up und Frisur ebenfalls on fleek sind, schwirren einem schon wieder tausend andere Gedanken durch den Kopf.

Eine Freundin hatte in der letzten Woche ein Date und es ging in eine neu eröffnete Pizzeria. Als sie mir später davon berichtete, erzählte sie, sie habe nur einen Salat gegessen. Cliché, ich weiß. Habt ihr Appetit auf einen Salat, dann könnt ihr den natürlich ohne Zweifel bestellen. Solltet ihr aber für euer Leben gern Pizza essen (so wie besagte Freundin), dann bestellt sie euch einfach. Euer Date wird garantiert nicht aufstehen und den Raum verlassen, nur weil ihr einen gesunden Appetit habt.

“Es ist nicht selbstverständlich, dass er zahlt.”

In dem Zusammenhang kommt wahrscheinlich auch die Frage nach dem “Wer bezahlt?” auf. Dafür gibt es keine eiserne Regel. Jedoch: es ist nicht selbstverständlich, dass euer Date bezahlt. Sollte das der Fall sein, ist es zweifelsohne ein nette Geste. Nehmt also genug Geld mit, sodass ihr zumindest euren Anteil bezahlen könnt. Ihr wollt schließlich eine tolle Zeit haben und nicht schon den ersten Streit austragen (dazu kommen wir wann anders 😀 )


Denn im Vordergrund steht eindeutig das sich-besser-kennenlernen. Dabei besonders unerwünscht: die unangenehme Stille. Hat man das obligatorische “Wie war dein Tag?” und “Das Wetter ist echt furchtbar, oder?!” abgehakt, dann geht einem eventuell schon mal der Gesprächsstoff aus. Aber das ist nicht der Weltuntergang. Ergreift er nicht die Initiative, dann stell ihm die Fragen. Zu Interessen, Musik, ob er Haustiere hat, in einer WG lebt (sollte er nicht mehr Zuhause wohnen) und was dich sonst noch interessiert. Meistens ergibt sich so das ein oder andere Thema von ganz allein.

Und ehe du dich versiehst, kommt der Kellner, ihr zahlt und macht euch auf den Heimweg. Ob gemeinsam oder getrennt. Es gibt keine Grenze, kein Engelchen auf deiner Schulter, das dir sagt “Bis hier hin und nicht weiter!”. Lass dein Bauchgefühl für dich sprechen. Willst du ihn küssen? Dann tu es! Der Abend liegt in deiner Hand. Aber was auch immer du letztendlich tust …

Do what you want. Do it with love, respect and condoms.
AutorIn: Caro
Team Blog
Jugend gegen Aids e.V.

This post was written by Jugend gegen AIDS Blog

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